Freitag morgen (17.07.15) um 4 Uhr ist es wieder soweit. Die diesjährige Türkei Ausgrabungssaison startet. Wir kommen einigermaßen pünktlich los und die Fahrt verläuft problemlos. Wir kommen pünktlich in Ancona an, es reicht sogar noch für ein Mittagessen mit Pasta und gegrilltem Fisch. Die Fähre ist wie zu erwarten rammelvoll mit überwiegend sehr jungem Publikum. Und es ist brütend heiß. Zum Glück verfügen wir über eine klimatisierte Innenkabine ohne Fenster, so bekommt man gar nichts mehr mit, weder Hitze noch Tageszeiten.
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| Der Ort der Probleme: Griechischer Zoll |
Mit einiger Verspätung erreichen Wir Igumenitsa und nun geht es wieder mit dem Auto über die mit EU-Mitteln gut ausgebaute Autobahn Richtung türkische Grenze. Die ersten Probleme tauchen am griechischen Zoll auf: Die Zollbeamten trinken Kaffee oder Frappé und verweisen auf die nachfolgende Schicht, die in einer Stunde beginnt. Also warten. Die neue Schicht will oder kann unser Carnet de passage nicht weiter führen....man verweist uns zurück nach Tessaloniki zum dortigen Zoll (350 km Fahrt zurück) - am Samstag Abend um 21 Uhr geht da gar nichts mehr. Später schaffen es die Zöllner, dann jemand in Alexandropoulis zu finden, der sich im dortigen Zoll unseres Carnets annimmt. Also wieder mit dem Auto nach Alexandroupolis um den dortigen Zoll zu suchen (Samstag Abend 22 Uhr). Auch diese Hürde nehmen wir und sind dann schließlich nach knapp 6 Stunden Zoll in der Türkei angekommen....Jippiii
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| Spät aber wir sind angekommen: erste Übernachtung bei Gelibolu |
Am nächsten Tag setzen wir über auf den asiatischen Teil mit der kleinen Fähre von Gelibolu.
Anschließend haben wir noch einige 100 km Fahrt vor uns, die aber schnell vorüber gehen und pünktlich um 18 Uher erreichen wir Gordion. Um 19 Uhr sitzen wir bereits mit dem restlichen Team auf der Terrasse des Grabungshauses und genießen einige kalte Drinks zur üblichen Cocktail-Hour.
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